„Volles Haus“ am Tag der offenen Tür – Sehr hohes Interesse am Erfolgsmodell Realschule

Etwa 140 Viertklässler aus Geldern und Umgebung waren am Freitag, 11. Januar 2019 erschienen, um sich über die Realschule An der Fleuth zu informieren. Schulleiter Wilfried Schönherr und sein Kollegium freuten sich sehr über das rege Interesse und gaben detailliert Auskunft. Die Grundschüler konnten sich derweil in vielfältigen Mitmach-Unterrichten versuchen und Eindrücke in bekannten Fächern (Musik, Sport) sowie unbekannten Fächern (Biologie, Chemie, Geschichte, Niederländisch, Physik, Technik) sammeln. Dabei wurden sie von den derzeitigen Fünftklässlern unterstützt, von denen viele vor etwa einem Jahr in der gleichen Situation waren.

Für viele Besucher vergingen die angesetzten zwei Stunden wie im Fluge, und manche blieben auch noch etwas länger, um letzte Fragen zu klären. Ein Highlight direkt zu Beginn der Veranstaltung war ein Video, in dem erst einmal die aktuellen Fünftklässler selbst zu Wort kamen und den neugierigen Eltern und Schülern die „Welt der Fünfer“ mit eigenen Worten und Bildeindrücken erklärten.

tag-der-offenen-tür-2019-web1

Werbeanzeigen

Fröhliche Weihnacht überall!

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, kurz vor Unterrichtsschluss, stehen an der Realschule An der Fleuth traditionell die Fünftklässler im Mittelpunkt. Mit ihrer gemeinsamen Weihnachtsfeier im Forum stimmen sie sich selbst, die Eltern und das Kollegium auf die Feiertage ein. So war es auch in diesem Jahr, in dem die Klassen 5a und 5b mit ihren gelungenen und abwechslungsreichen Darbietungen vorweihnachtliche Stimmung verbreiteten.

Zum Ende eines für alle Fünfer sehr ereignisreichen Jahres – immerhin haben sie den Schritt von der Grund- an die weiterführende Realschule unternommen – hatten beide Klassen mehrere Programmpunkte vorbereitet, die im Wechsel vorgetragen wurden. Die 5b hatte mit ihrer Musiklehrerin Kirstin Schäfer fleißig bekannte Weihnachtslieder eingeübt, die mit Instrumenten und Gesang dargeboten wurden. Besonders beeindruckend war – neben der Musik – auch das Zusammenwirken der Klasse als Gemeinschaft – jeder lieferte an seinem Platz einen Beitrag zum Gelingen, und alle waren eingebunden. Dies war auch in der 5a zu beobachten, die sich drei weihnachtliche Gedichte – eines davon sogar in Englisch – so aufgeteilt hatte, dass jeder einzelne einen eigenen Teil vortrug. Manche der Fünfer hatten zuvor bei den Proben ganz neue Talente an sich entdeckt.

Den Abschluss bildete das bekannte Lied „Feliz Navidad“, das die 5b begann – und sehr bald stimmten die 5a, die Eltern und das Kollegium mit ein. So ergab sich ein sehr harmonischer Abschluss, der schon ein bisschen Vorfreude auf den Wiederbeginn der Schule nach den Ferien machte.

Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein tolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2019!!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Sankt Martin, Sankt Martin…

Auch in diesem Jahr nahm die Realschule An der Fleuth traditionell wieder mit Schülern aus (fast) allen Jahrgängen am Martinsumzug teil. Angeführt von der riesigen, farbenfroh gestalteten Schul-Laterne bahnten sich viele gut gelaunte und lauthals mitsingende Fünftklässler mit ihren selbst gebastelten Laternen den Weg zum Mühlenturm. Ihnen folgten Schülerinnen und Schüler der sechsten und siebten Klassen, die den Umzug ebenfalls nicht verpassen wollten. Die „Großen“ aus den Klassen 9 und 10 unterstützten dabei „in tragender Rolle“ an der Schul-Fackel.

Die vielen Zuschauer, die dekorierten Straßenzüge und der lange Zug boten eine Kulisse, die die „Neulinge“ beim Gelderner Martinszug zum Staunen brachte. SchülerInnen, Eltern und die begleitenden LehrerInnen waren beeindruckt von der Atmosphäre und dem schönen Gemeinschaftserlebnis, das durch das Feuerwerk noch abgerundet wurde. Vom Regen, der mittlerweile eingesetzt hatte, ließ sich niemand wirklich stören. Schließlich traten Groß und Klein mit Erinnerungen an einen schönen, gelungenen Martinsabend den Heimweg an.

DSC_0236_b

Ausgezeichnete Martinslaternen!

Mit viel Fleiß und Eifer haben unsere Fünftklässler – unterstützt von den KunstlehrerInnen – auch in diesem Jahr wieder Laternen für den Gelderner Martinszug gebastelt. Die kreativsten Fackeln nahmen am Laternenwettbewerb der Sparkasse teil. Und die Mühe hat sich gelohnt: Die Klasse 5a hat mit ihren Kunstwerken den dritten Platz in der Kategorie „weiterführende Schulen“ gewonnen und freut sich über ein Preisgeld von 30 Euro, das der Klassenkasse zugute kommt.

Aus dem Tagebuch eines Fünftklässlers… (Teil 2)

„In meinen ersten Schulwochen habe ich viele neue Kinder kennengelernt und mit einigen Freundschaften geschlossen. Die meisten Lehrer waren neu für mich, aber einige kannte ich, weil mein Bruder auch an der Schule ist. Da ich einige Kinder schon von meiner Grundschule kannte, war ich von Anfang an nicht alleine. Es war zwar ein bisschen schwer, mich an eine andere Schule, andere Kinder, andere Lehrer, ein anderes und neues Gebäude zu gewöhnen, aber nach einiger Zeit habe ich es geschafft. Mittlerweile habe ich mich an die Schule und Lehrer gewöhnt.“

Lukas, 5a

„Meine ersten Tage an der Realschule waren sehr schön und ich bin froh, dass ich so tolle Lehrerinnen und Lehrer habe. Ich freue mich über den neuen Stundenplan, die neuen Unterrichtsfächer und die gute Klassengemeinschaft. Meine Hausaufgaben mache ich sehr gerne. Ich habe mich an die neuen Räume gewöhnt. Zuerst hatte ich Sorgen, dass ich gute Noten bekomme, aber ich bin zufrieden. Ich bin froh, dass meine Freunde von der St. Adelheid Grundschule auch an der Realschule sind.“

Mahnaz, 5a

Mahnaz_b

Briefe per „Luftpost“: Die Ballonaktion an der Fleuth

In Zeiten von Twitter, WhatsApp und anderen Messenger-Diensten erscheinen Briefe vielen Jugendlichen heutzutage als „altertümlich“. Und doch gibt es Briefe auch noch im elektronischen Zeitalter: traditionell handgeschrieben, am PC getippt und ausgedruckt oder als Email zum Beispiel. An der Fleuth wird die Unterrichtsreihe zum Thema „Briefe“ traditionell mit der Ballonaktion der fünften Klassen abgeschlossen – einem Wettfliegen der Klassenballons.

„Briefe“ sind für unsere Neuankömmlinge das erste Thema im Deutschunterricht der fünften Klassen. Wie ist ein Brief aufgebaut? Welche Anrede wähle ich? Wo kommt nochmal das Datum hin? Mit diesen und vielen anderen Fragen und Aufgaben rund um das Briefeschreiben befassten sich die Fünfer in den vergangenen Wochen. Den Abschluss der Unterrichtsreihe feierten die SchülerInnen, indem jede Klasse einen Brief „per Luftpost“ – befestigt an einem Heliumballon – verschickte.

Nicole Cimander, die 2. Konrektorin, gab das Startsignal und unter dem Jubel der Fünftklässler stiegen ein roter und ein gelber Ballon in den sonnigen, blau-weißen Himmel an der Fleuth. Damit begann auch das Hoffen und Fiebern: Werden die Ballons gefunden? Und welcher Ballon fliegt weiter? Immerhin wurde für die Gewinnerklasse ein Preis ausgelobt.

Ob diese Art des Briefversands zuverlässiger ist als eine elektronische Nachricht – darüber darf gestritten werden. In jedem Falle aber ist es spannender, ob, wann und von wo eine Antwort kommt. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Sollten Sie also eine gelbe oder rote Ballonhülle mit einem laminierten Brief einer unserer Fünfer-Klassen finden, schreiben Sie bitte zurück, wann und wo Sie den Brief gefunden haben. Sie werden unsere Klassen sehr glücklich machen!!

Fünfer sehen die Welt „mit anderen Augen“

Kurz vor den Herbstferien gab es für die 5a eine Politikstunde der ganz besonderen Art. Wer sich schon immer einmal wünschte, die Welt mit anderen Augen sehen zu können, kam ganz auf seine Kosten – „Simulationsbrillen“ sei Dank!

Die „Simubrillen“ simulieren verschiedene Arten von Sehbehinderungen. Wer sie aufsetzt, kann selbst erleben, wie Menschen mit grauem Star, extremer Fehlsichtigkeit oder stark eingeschränktem Gesichtsfeld ihre Umwelt wahrnehmen. Die Brillen im Gepäck hatte Katrin Heuel, die als Sonderpädagogin einen Schüler mit Sehbehinderung in der Klasse begleitet. Sie stellte die – jetzt vorübergehend alle „sehbehinderten“ – Schüler der Klasse vor ganz alltägliche Aufgaben aus dem Unterrichtsgeschehen. Schreibe einen Satz von der Tafel ab, löse die Mathematikaufgabe von Seite XY aus deinem Buch. Und plötzlich wurden tägliche Handgriffe und Übungen zu einer riesengroßen Herausforderung!

Im zweiten Teil der Stunde sprachen die Schüler dann zunächst über ihre Erfahrungen und Eindrücke. Anschließend wurde das Thema „Verschiedenheit“ erweitert und alle hatten Gelegenheit, in vertrauter Atmosphäre über persönliche Schwierigkeiten im Unterrichtsalltag zu sprechen – darüber, was sie in bestimmten Situationen „verschieden“ macht und wie die Klassengemeinschaft damit umgehen kann. Viele trauten sich, offen zu reden – und die Mitschüler hörten einfach mal zu. Das beeindruckte auch Katrin Heuel: „Ich war total begeistert, wie respektvoll die Schüler die Gesprächsrunde gemacht haben und wie toll sie miteinander umgehen.“ Und so werden viele Fünfer die Welt jetzt mit etwas anderen Augen sehen – ganz ohne „Simubrille“!