Aus dem Tagebuch eines Fünftklässlers… (Teil 2)

„In meinen ersten Schulwochen habe ich viele neue Kinder kennengelernt und mit einigen Freundschaften geschlossen. Die meisten Lehrer waren neu für mich, aber einige kannte ich, weil mein Bruder auch an der Schule ist. Da ich einige Kinder schon von meiner Grundschule kannte, war ich von Anfang an nicht alleine. Es war zwar ein bisschen schwer, mich an eine andere Schule, andere Kinder, andere Lehrer, ein anderes und neues Gebäude zu gewöhnen, aber nach einiger Zeit habe ich es geschafft. Mittlerweile habe ich mich an die Schule und Lehrer gewöhnt.“

Lukas, 5a

„Meine ersten Tage an der Realschule waren sehr schön und ich bin froh, dass ich so tolle Lehrerinnen und Lehrer habe. Ich freue mich über den neuen Stundenplan, die neuen Unterrichtsfächer und die gute Klassengemeinschaft. Meine Hausaufgaben mache ich sehr gerne. Ich habe mich an die neuen Räume gewöhnt. Zuerst hatte ich Sorgen, dass ich gute Noten bekomme, aber ich bin zufrieden. Ich bin froh, dass meine Freunde von der St. Adelheid Grundschule auch an der Realschule sind.“

Mahnaz, 5a

Mahnaz_b

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Aller Anfang ist leicht: Die Fünftklässler der Realschule An der Fleuth lernen sich bei Spiel und Spaß näher kennen

„Aller Anfang ist schwer“, sagt der Volksmund. Das gilt manchmal auch für den Übergang von der Grundschule an die weiterführende Schule, wissen Ulla Heymer-Stahl und Frank Feggeler, Klassenlehrer der fünften Klassen der Realschule An der Fleuth. „In den ersten Tagen ist es wichtig, dass die Kinder ihre neue schulische Heimat behutsam kennenlernen, dass sie zueinander finden und die Klassengemeinschaft gestärkt wird.“ Und so ist es an der Realschule schon Tradition, dass die ersten Tage für die „neuen Fünfer“ nicht streng nach Stundenplan ablaufen, sondern erst einmal andere Dinge auf der Agenda stehen: vor allem das Kennenlernen der Schule, der Lehrerinnen und Lehrer, der Abläufe – und nicht zuletzt der neuen Mitschüler.

Den Höhepunkt der „Kennenlerntage“ bildete in diesem Schuljahr ein gemeinsamer Ausflug der beiden fünften Klassen zum Holleshof in Wachtendonk. Dank engagierter Elternmithilfe bei An- und Abreise konnten sich die SchülerInnen an den Herausforderungen des Abenteuerspielplatzes versuchen und auch klassenübergreifend neue Bekanntschaften knüpfen. Bei einem gemeinsamen Picknick wurde kurz neue Kraft geschöpft und die ersten Erlebnisse verarbeitet. Echte Teamarbeit war dann im Maislabyrinth gefragt, das in kleinen Gruppen erkundet wurde. Dabei musste nicht nur der Ausgang gefunden, sondern auch noch ein Märchenquiz absolviert werden. Sehr zum Erstaunen der Klassenlehrer schafften es die Schüler in kürzester Zeit, eigenständig Gruppen zu bilden – und niemand blieb allein zurück. Das weitläufige Maislabyrinth trug dann seinen Teil zur Teambildung bei, denn um den Ausgang und die Antworten auf die Quizfragen zu finden, mussten die Schüler ihre anfängliche Scheu überwinden und gut zusammenarbeiten.

Viel zu schnell endete der ereignisreiche Schultag und 54 glückliche Fünftklässler konnten wieder in die Obhut der Eltern übergeben werden. Und so waren am Ende des Tages nicht wenige davon überzeugt, dass jedem Anfang auch ein gewisser Zauber innewohnt.

Einige Eindrücke vom Ausflugstag:

(Fotos: F. Feggeler)