Fünfer geben der Realschule Traumnoten!!

Zeugnistag einmal anders: Pünktlich zu den Halbjahreszeugnissen, die von den Fünfern mit großer Spannung erwartet wurden, drehten die Klassenlehrer der Jahrgangsstufe 5 den Spieß einmal um: So waren die Fünfer eingeladen, ihrer neuen Schule ein Zeugnis auszustellen und Schulnoten zu verteilen. Heraus kam ein traumhaftes Zeugnis für die Realschule!

Die SchülerInnen machten es sich bei der Vergabe nicht leicht; obwohl jeder einzelne aufgefordert war, eigenständig für sich Noten zu verteilen, hatten manche doch ein starkes Bedürfnis, ihre Notengebung zu erläutern und zu diskutieren. Die Fünfer grübelten angestrengt, und viele verspürten erstmals, dass es manchmal sehr schwierig sein kann, gerechte und „richtige“ Noten zu geben. So wurden die Noten vielfach um die Tendenzen „+“ und „-“ ergänzt.

In der Gesamtbetrachtung ergab sich ein Traumzeugnis für die Realschule. Im einzelnen ergaben sich aus den 53 Schülerzeugnissen folgende Notendurchschnitte:

Schulgebäude

1,61

Schulhof

1,96

Klassenraum

2,02

MitschülerInnen

2,18

Klassengemeinschaft

2,96

Stundenplan

2,04

LehrerInnen

1,45

Schulregeln

1,76

Unterricht

2,10

Zeugnisdurchschnitt

2,01

Neben den örtlichen Gegebenheiten und räumlichen Rahmenbedingungen wissen die Fünftklässler also auch die Abläufe und Regeln der Realschule zu schätzen. Unterricht und LehrerInnen werden ebenso geschätzt wie der Stundenplan.  Die Noten für MitschülerInnen zeugen von einem respektvollen Umgang und die Klassengemeinschaften beginnen sich nach und nach zu formen. Die 53 Fünftklässler stellen der Schule also ein astreines Zweier-Zeugnis aus – ein Resultat, das man sich kaum besser wünschen kann.

Übrigens nahmen auch die Fünfer selbst anschließend überwiegend gute Zeugnisse mit nach Hause – ein gelungener Start für alle Beteiligten also!

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„… und Action!“ – Dreharbeiten an der Fleuth

„Kamera läuft … und Action!“ hieß es neulich im Unterricht der Fünftklässler, weil das schuleigene Filmteam der Realschule An der Fleuth zu Gast war. Gedreht wurden Eindrücke aus dem Schulalltag der Fünftklässler, denn der soll allen Gästen am „Tag der offenen Tür“ (11. Januar 2019 von 17:00 bis 19:00 Uhr am Standort Westwall) möglichst anschaulich gezeigt werden.

Für zwei mutige Fünftklässler – Jonah aus der 5a und Nikola aus der 5b – war der Film bestimmt eine ganz besondere Erfahrung: Sie führen im Film nämlich die Zuschauer als „Gastgeber“ über den Schulhof und durch das Gebäude und geben so einen Einblick in „Die Welt der Fünfer“. Dazu befragten sie auch ihre Mitschüler dazu, was gerade im Unterricht gemacht wurde und staunten über die abwechslungsreichen Inhalte und Herangehensweisen. Unterstützt wurden sie von vielen ebenso mutigen MitschülerInnen, die ihnen Rede und Antwort standen.

Persönlich sammelten dabei Fünft- und Sechstklässler erste Filmerfahrungen vor der Kamera. Nach anfänglicher Vorsicht wurden sie zunehmend sicherer und hatten schnell Spaß am Dreh. So entstand spannendes, ansprechendes Filmmaterial, das in mehreren Szenen und Einstellungen (inklusive Drohnenflug über das Schulgelände) aufgenommen wurde. Anschließend wurden die Aufnahmen am Computer zu einem kurzweiligen, interessanten Gesamtfilm kombiniert.

Der „Tag der offenen Tür“ findet in diesem Jahr am 11. Januar 2019 von 17:00 bis 19:00 Uhr statt – erstmalig am Standort Westwall, dem künftigen Hauptstandort der Schule. Dann wird es auch die „Weltpremiere“ des Fünfer-Filmes geben. Neugierige sind herzlich eingeladen, sich den Standort – und natürlich den Film – an diesem Termin anzusehen.

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Fröhliche Weihnacht überall!

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, kurz vor Unterrichtsschluss, stehen an der Realschule An der Fleuth traditionell die Fünftklässler im Mittelpunkt. Mit ihrer gemeinsamen Weihnachtsfeier im Forum stimmen sie sich selbst, die Eltern und das Kollegium auf die Feiertage ein. So war es auch in diesem Jahr, in dem die Klassen 5a und 5b mit ihren gelungenen und abwechslungsreichen Darbietungen vorweihnachtliche Stimmung verbreiteten.

Zum Ende eines für alle Fünfer sehr ereignisreichen Jahres – immerhin haben sie den Schritt von der Grund- an die weiterführende Realschule unternommen – hatten beide Klassen mehrere Programmpunkte vorbereitet, die im Wechsel vorgetragen wurden. Die 5b hatte mit ihrer Musiklehrerin Kirstin Schäfer fleißig bekannte Weihnachtslieder eingeübt, die mit Instrumenten und Gesang dargeboten wurden. Besonders beeindruckend war – neben der Musik – auch das Zusammenwirken der Klasse als Gemeinschaft – jeder lieferte an seinem Platz einen Beitrag zum Gelingen, und alle waren eingebunden. Dies war auch in der 5a zu beobachten, die sich drei weihnachtliche Gedichte – eines davon sogar in Englisch – so aufgeteilt hatte, dass jeder einzelne einen eigenen Teil vortrug. Manche der Fünfer hatten zuvor bei den Proben ganz neue Talente an sich entdeckt.

Den Abschluss bildete das bekannte Lied „Feliz Navidad“, das die 5b begann – und sehr bald stimmten die 5a, die Eltern und das Kollegium mit ein. So ergab sich ein sehr harmonischer Abschluss, der schon ein bisschen Vorfreude auf den Wiederbeginn der Schule nach den Ferien machte.

Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein tolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2019!!

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Aus dem Tagebuch eines Fünftklässlers… (Teil 3)

„An zwei Tagen haben wir unsere St. Martinslaterne gebastelt. Wir haben Häuser nach Ideen von einem Künstler James Rizzi auf das Fackelpapier gezeichnet. Er hat Häuser mit Gesichtern gemalt. Einige haben sich auch selbst Häuser ausgedacht. Am 11.11.2018 zieht der St. Martin durch Geldern und ich hoffe, dass viele mitziehen. Wir sind mit unseren Fackeln dabei.“

Japjot, 5b

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„Inzwischen haben wir auch schon unsere ersten Arbeiten geschrieben und sie sind gut ausgefallen. Alle haben sich gefreut.“

Jonas, 5b

 

„In den Pausen spielen wir Jungen fast immer Fußball. Wir haben einen Fußballplatz mit 4 kleinen Toren und einen Platz mit 2 großen Toren. Auf den großen Platz dürfen wir aber nur zu bestimmten Zeiten. In unserer Klasse sind viele Fußballer, die auch in einem Verein spielen.“

Justin, 5b

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„Wir Mädchen laufen zusammen über den Schulhof, der richtig groß ist, und reden miteinander. Manchmal spielen wir auch zusammen, z.B. „Runterschmeißen“. Dabei stehen wir auf den Steinen und eine von uns wird zum Fänger bestimmt. Der Fänger muss versuchen die anderen von den Steinen zu schubsen. Wer es schafft, selbst oben zu bleiben oder den Fänger so aus dem Gleichgewicht bringt, dass er selbst von den Steinen runtermuss, wird der nächste Fänger.“

Nikola, 5b

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Aus dem Tagebuch eines Fünftklässlers… (Teil 2)

„In meinen ersten Schulwochen habe ich viele neue Kinder kennengelernt und mit einigen Freundschaften geschlossen. Die meisten Lehrer waren neu für mich, aber einige kannte ich, weil mein Bruder auch an der Schule ist. Da ich einige Kinder schon von meiner Grundschule kannte, war ich von Anfang an nicht alleine. Es war zwar ein bisschen schwer, mich an eine andere Schule, andere Kinder, andere Lehrer, ein anderes und neues Gebäude zu gewöhnen, aber nach einiger Zeit habe ich es geschafft. Mittlerweile habe ich mich an die Schule und Lehrer gewöhnt.“

Lukas, 5a

„Meine ersten Tage an der Realschule waren sehr schön und ich bin froh, dass ich so tolle Lehrerinnen und Lehrer habe. Ich freue mich über den neuen Stundenplan, die neuen Unterrichtsfächer und die gute Klassengemeinschaft. Meine Hausaufgaben mache ich sehr gerne. Ich habe mich an die neuen Räume gewöhnt. Zuerst hatte ich Sorgen, dass ich gute Noten bekomme, aber ich bin zufrieden. Ich bin froh, dass meine Freunde von der St. Adelheid Grundschule auch an der Realschule sind.“

Mahnaz, 5a

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Aus dem Tagebuch eines Fünftklässlers…

In dieser Kategorie möchten wir Ihnen immer wieder einmal Einblicke in die Gedanken unserer derzeitigen Fünftklässler bieten. Was beschäftigt sie? Wie fühlen sie sich in ihren ersten Tagen und Wochen? Was ist für sie besonders? Was ist neu, was schon bekannt? Gewinnen Sie Eindrücke aus erster Hand!

(Alle Beiträge werden natürlich nur veröffentlicht, wenn unsere Fünftklässler und deren Eltern ausdrücklich damit einverstanden sind.)

Eindrücke aus der zweiten Schulwoche

Am ersten Tag war ich aufgeregt, weil ich gar keinen gekannt habe. Als ich die neuen Schüler kennen gelernt habe, haben wir geredet, gespielt und noch viele andere Sachen gemacht. Mit manchen bin ich im Bus nach Hause gefahren und natürlich auch zur Schule. Falls wir Probleme hatten, haben wir uns geholfen. Wir haben gemeinsam Spaß gehabt. Haben die Handynummern ausgetauscht um uns gegenseitig zu kontaktieren… und gemeinsam gelacht.

Leandro, 5a

Am Anfang war es schwer, doch jetzt hat sich alles verändert. Ich habe Freunde, was für mich toll ist. Ich fühle mich jetzt besser als vorher. Alle streiten nicht viel bis gar nicht. In den ersten Tagen habe ich gelernt, anderen zu helfen, damit es ihnen so gut wie möglich geht. Ich werde meine neue Klasse nie vergessen. Ich erinnere mich noch gerne an die Pausen und die so netten Lehrer. Das hat mich echt berührt, dass alle so nette Leute sind. Das hätte ich nicht erwartet.

Henning, 5a

Als erstes war ich sehr schüchtern, aber jetzt wird es von Tag zu Tag immer besser. Vorher hatte ich Angst vor dem Zug- und Busfahren. Jetzt fahre ich mit Freunden und fühle mich besser. Und der Unterricht macht Spaß. Es macht sehr viel Spaß neue Kinder kennen zu lernen und es wird bestimmt noch besser.

Mathis, 5a

Am ersten Tag hatte ich ein bisschen Angst, weil ich fast alle meine Freunde verloren habe, aber als ich zum ersten Mal in die Klasse geguckt habe, dachte ich sofort, hier werde ich neue Freunde finden. Inzwischen sind einige Tage vergangen und ich verstehe mich sehr gut mit vielen.

Jonah, 5a

 

Aller Anfang ist leicht: Die Fünftklässler der Realschule An der Fleuth lernen sich bei Spiel und Spaß näher kennen

„Aller Anfang ist schwer“, sagt der Volksmund. Das gilt manchmal auch für den Übergang von der Grundschule an die weiterführende Schule, wissen Ulla Heymer-Stahl und Frank Feggeler, Klassenlehrer der fünften Klassen der Realschule An der Fleuth. „In den ersten Tagen ist es wichtig, dass die Kinder ihre neue schulische Heimat behutsam kennenlernen, dass sie zueinander finden und die Klassengemeinschaft gestärkt wird.“ Und so ist es an der Realschule schon Tradition, dass die ersten Tage für die „neuen Fünfer“ nicht streng nach Stundenplan ablaufen, sondern erst einmal andere Dinge auf der Agenda stehen: vor allem das Kennenlernen der Schule, der Lehrerinnen und Lehrer, der Abläufe – und nicht zuletzt der neuen Mitschüler.

Den Höhepunkt der „Kennenlerntage“ bildete in diesem Schuljahr ein gemeinsamer Ausflug der beiden fünften Klassen zum Holleshof in Wachtendonk. Dank engagierter Elternmithilfe bei An- und Abreise konnten sich die SchülerInnen an den Herausforderungen des Abenteuerspielplatzes versuchen und auch klassenübergreifend neue Bekanntschaften knüpfen. Bei einem gemeinsamen Picknick wurde kurz neue Kraft geschöpft und die ersten Erlebnisse verarbeitet. Echte Teamarbeit war dann im Maislabyrinth gefragt, das in kleinen Gruppen erkundet wurde. Dabei musste nicht nur der Ausgang gefunden, sondern auch noch ein Märchenquiz absolviert werden. Sehr zum Erstaunen der Klassenlehrer schafften es die Schüler in kürzester Zeit, eigenständig Gruppen zu bilden – und niemand blieb allein zurück. Das weitläufige Maislabyrinth trug dann seinen Teil zur Teambildung bei, denn um den Ausgang und die Antworten auf die Quizfragen zu finden, mussten die Schüler ihre anfängliche Scheu überwinden und gut zusammenarbeiten.

Viel zu schnell endete der ereignisreiche Schultag und 54 glückliche Fünftklässler konnten wieder in die Obhut der Eltern übergeben werden. Und so waren am Ende des Tages nicht wenige davon überzeugt, dass jedem Anfang auch ein gewisser Zauber innewohnt.

Einige Eindrücke vom Ausflugstag:

(Fotos: F. Feggeler)