Aus dem Tagebuch eines Fünftklässlers…

In dieser Kategorie möchten wir Ihnen immer wieder einmal Einblicke in die Gedanken unserer derzeitigen Fünftklässler bieten. Was beschäftigt sie? Wie fühlen sie sich in ihren ersten Tagen und Wochen? Was ist für sie besonders? Was ist neu, was schon bekannt? Gewinnen Sie Eindrücke aus erster Hand!

(Alle Beiträge werden natürlich nur veröffentlicht, wenn unsere Fünftklässler und deren Eltern ausdrücklich damit einverstanden sind.)

Eindrücke aus der zweiten Schulwoche

Am ersten Tag war ich aufgeregt, weil ich gar keinen gekannt habe. Als ich die neuen Schüler kennen gelernt habe, haben wir geredet, gespielt und noch viele andere Sachen gemacht. Mit manchen bin ich im Bus nach Hause gefahren und natürlich auch zur Schule. Falls wir Probleme hatten, haben wir uns geholfen. Wir haben gemeinsam Spaß gehabt. Haben die Handynummern ausgetauscht um uns gegenseitig zu kontaktieren… und gemeinsam gelacht.

Leandro, 5a

Am Anfang war es schwer, doch jetzt hat sich alles verändert. Ich habe Freunde, was für mich toll ist. Ich fühle mich jetzt besser als vorher. Alle streiten nicht viel bis gar nicht. In den ersten Tagen habe ich gelernt, anderen zu helfen, damit es ihnen so gut wie möglich geht. Ich werde meine neue Klasse nie vergessen. Ich erinnere mich noch gerne an die Pausen und die so netten Lehrer. Das hat mich echt berührt, dass alle so nette Leute sind. Das hätte ich nicht erwartet.

Henning, 5a

Als erstes war ich sehr schüchtern, aber jetzt wird es von Tag zu Tag immer besser. Vorher hatte ich Angst vor dem Zug- und Busfahren. Jetzt fahre ich mit Freunden und fühle mich besser. Und der Unterricht macht Spaß. Es macht sehr viel Spaß neue Kinder kennen zu lernen und es wird bestimmt noch besser.

Mathis, 5a

Am ersten Tag hatte ich ein bisschen Angst, weil ich fast alle meine Freunde verloren habe, aber als ich zum ersten Mal in die Klasse geguckt habe, dachte ich sofort, hier werde ich neue Freunde finden. Inzwischen sind einige Tage vergangen und ich verstehe mich sehr gut mit vielen.

Jonah, 5a

 

Aller Anfang ist leicht: Die Fünftklässler der Realschule An der Fleuth lernen sich bei Spiel und Spaß näher kennen

„Aller Anfang ist schwer“, sagt der Volksmund. Das gilt manchmal auch für den Übergang von der Grundschule an die weiterführende Schule, wissen Ulla Heymer-Stahl und Frank Feggeler, Klassenlehrer der fünften Klassen der Realschule An der Fleuth. „In den ersten Tagen ist es wichtig, dass die Kinder ihre neue schulische Heimat behutsam kennenlernen, dass sie zueinander finden und die Klassengemeinschaft gestärkt wird.“ Und so ist es an der Realschule schon Tradition, dass die ersten Tage für die „neuen Fünfer“ nicht streng nach Stundenplan ablaufen, sondern erst einmal andere Dinge auf der Agenda stehen: vor allem das Kennenlernen der Schule, der Lehrerinnen und Lehrer, der Abläufe – und nicht zuletzt der neuen Mitschüler.

Den Höhepunkt der „Kennenlerntage“ bildete in diesem Schuljahr ein gemeinsamer Ausflug der beiden fünften Klassen zum Holleshof in Wachtendonk. Dank engagierter Elternmithilfe bei An- und Abreise konnten sich die SchülerInnen an den Herausforderungen des Abenteuerspielplatzes versuchen und auch klassenübergreifend neue Bekanntschaften knüpfen. Bei einem gemeinsamen Picknick wurde kurz neue Kraft geschöpft und die ersten Erlebnisse verarbeitet. Echte Teamarbeit war dann im Maislabyrinth gefragt, das in kleinen Gruppen erkundet wurde. Dabei musste nicht nur der Ausgang gefunden, sondern auch noch ein Märchenquiz absolviert werden. Sehr zum Erstaunen der Klassenlehrer schafften es die Schüler in kürzester Zeit, eigenständig Gruppen zu bilden – und niemand blieb allein zurück. Das weitläufige Maislabyrinth trug dann seinen Teil zur Teambildung bei, denn um den Ausgang und die Antworten auf die Quizfragen zu finden, mussten die Schüler ihre anfängliche Scheu überwinden und gut zusammenarbeiten.

Viel zu schnell endete der ereignisreiche Schultag und 54 glückliche Fünftklässler konnten wieder in die Obhut der Eltern übergeben werden. Und so waren am Ende des Tages nicht wenige davon überzeugt, dass jedem Anfang auch ein gewisser Zauber innewohnt.

Einige Eindrücke vom Ausflugstag:

(Fotos: F. Feggeler)