Einen Tag hinaus in die Welt

…ging es am 8. März 2019 für alle Fünftklässler der Realschule An der Fleuth. Als „Lohn“ für ein halbes Jahr harte Arbeit und die überwiegend guten Zeugnisse stand ein Ausflug ins Kino auf dem Programm. Vom Gelderner Bahnhof ging es mit dem Zug nach Krefeld und von dort zu Fuß ins nebenan gelegene Kino. Beim „Lego Movie 2“ im eigens reservierten Kinosaal hatten alle SchülerInnen viel Spaß. Dabei wurden auch klassenübergreifende Bekanntschaften ausgeweitet. Zufrieden über den gelungenen Tag ging es anschließend mit dem Zug zurück nach Geldern und ins Wochenende. Ganz „nebenbei“ absolvierten einige dabei ihre erste Zugfahrt und manche sogar ihren ersten Kinobesuch.

DSC_0542DSC_0535

Werbeanzeigen

Aller Anfang ist leicht: Die Fünftklässler der Realschule An der Fleuth lernen sich bei Spiel und Spaß näher kennen

„Aller Anfang ist schwer“, sagt der Volksmund. Das gilt manchmal auch für den Übergang von der Grundschule an die weiterführende Schule, wissen Ulla Heymer-Stahl und Frank Feggeler, Klassenlehrer der fünften Klassen der Realschule An der Fleuth. „In den ersten Tagen ist es wichtig, dass die Kinder ihre neue schulische Heimat behutsam kennenlernen, dass sie zueinander finden und die Klassengemeinschaft gestärkt wird.“ Und so ist es an der Realschule schon Tradition, dass die ersten Tage für die „neuen Fünfer“ nicht streng nach Stundenplan ablaufen, sondern erst einmal andere Dinge auf der Agenda stehen: vor allem das Kennenlernen der Schule, der Lehrerinnen und Lehrer, der Abläufe – und nicht zuletzt der neuen Mitschüler.

Den Höhepunkt der „Kennenlerntage“ bildete in diesem Schuljahr ein gemeinsamer Ausflug der beiden fünften Klassen zum Holleshof in Wachtendonk. Dank engagierter Elternmithilfe bei An- und Abreise konnten sich die SchülerInnen an den Herausforderungen des Abenteuerspielplatzes versuchen und auch klassenübergreifend neue Bekanntschaften knüpfen. Bei einem gemeinsamen Picknick wurde kurz neue Kraft geschöpft und die ersten Erlebnisse verarbeitet. Echte Teamarbeit war dann im Maislabyrinth gefragt, das in kleinen Gruppen erkundet wurde. Dabei musste nicht nur der Ausgang gefunden, sondern auch noch ein Märchenquiz absolviert werden. Sehr zum Erstaunen der Klassenlehrer schafften es die Schüler in kürzester Zeit, eigenständig Gruppen zu bilden – und niemand blieb allein zurück. Das weitläufige Maislabyrinth trug dann seinen Teil zur Teambildung bei, denn um den Ausgang und die Antworten auf die Quizfragen zu finden, mussten die Schüler ihre anfängliche Scheu überwinden und gut zusammenarbeiten.

Viel zu schnell endete der ereignisreiche Schultag und 54 glückliche Fünftklässler konnten wieder in die Obhut der Eltern übergeben werden. Und so waren am Ende des Tages nicht wenige davon überzeugt, dass jedem Anfang auch ein gewisser Zauber innewohnt.

Einige Eindrücke vom Ausflugstag:

(Fotos: F. Feggeler)