Fröhliche Weihnacht überall!

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, kurz vor Unterrichtsschluss, stehen an der Realschule An der Fleuth traditionell die Fünftklässler im Mittelpunkt. Mit ihrer gemeinsamen Weihnachtsfeier im Forum stimmen sie sich selbst, die Eltern und das Kollegium auf die Feiertage ein. So war es auch in diesem Jahr, in dem die Klassen 5a und 5b mit ihren gelungenen und abwechslungsreichen Darbietungen vorweihnachtliche Stimmung verbreiteten.

Zum Ende eines für alle Fünfer sehr ereignisreichen Jahres – immerhin haben sie den Schritt von der Grund- an die weiterführende Realschule unternommen – hatten beide Klassen mehrere Programmpunkte vorbereitet, die im Wechsel vorgetragen wurden. Die 5b hatte mit ihrer Musiklehrerin Kirstin Schäfer fleißig bekannte Weihnachtslieder eingeübt, die mit Instrumenten und Gesang dargeboten wurden. Besonders beeindruckend war – neben der Musik – auch das Zusammenwirken der Klasse als Gemeinschaft – jeder lieferte an seinem Platz einen Beitrag zum Gelingen, und alle waren eingebunden. Dies war auch in der 5a zu beobachten, die sich drei weihnachtliche Gedichte – eines davon sogar in Englisch – so aufgeteilt hatte, dass jeder einzelne einen eigenen Teil vortrug. Manche der Fünfer hatten zuvor bei den Proben ganz neue Talente an sich entdeckt.

Den Abschluss bildete das bekannte Lied „Feliz Navidad“, das die 5b begann – und sehr bald stimmten die 5a, die Eltern und das Kollegium mit ein. So ergab sich ein sehr harmonischer Abschluss, der schon ein bisschen Vorfreude auf den Wiederbeginn der Schule nach den Ferien machte.

Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein tolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2019!!

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Jeder auf seine Art: Die 5a in Stofftieren

Jeder ist anders, und auf ganz eigene Art besonders toll. Das trifft nicht nur auf die Fünftklässler zu, sondern auch auf ihre „alter egos“. Im Textilunterricht ließ Angelika Elixmann die SchülerInnen der 5a kleine „Ich bin ichs“ nähen – ganz nach dem Motto „Jeder auf seine Art“.

Eingeleitet und begleitet wurde das Projekt von einer Geschichte um das kleine „Ich bin Ich“. Das ist ein buntes Tier, das durch die Welt zieht und zunächst keine Antwort auf die Frage „Wer bist denn du?“ weiß. Eine scheinbar einfache, banale Frage, die sich aber auch Heranwachsenden stellt und die auf den zweiten Blick gar nicht so einfach zu beantworten ist, denn es geht um die Frage nach der eigenen Identität.

Das kleine Tier zieht daraufhin durch die Welt und sucht andere, die gleichartig sind, bekommt aber immer zu hören „Du bist nicht wie wir!“. Schließlich, der Verzweiflung nahe, versteht das Kleine: „Ich bin ich!“, und geht fortan selbstbewusst durchs Leben. Dafür bekommt es von den anderen Anerkennung: „Genau, du bist du!“.

Was in der Geschichte schnell geht, dauert in Wirklichkeit Monate und Jahre und ist wesentlicher Teil des Aufwachsens. Die genähten „Ich bin ichs“ der 5a jedenfalls schauen schon genau so selbstbewusst in die Kamera, als ob sie das schon verinnerlicht hätten – jeder anders, aber auf ganz eigene Art besonders toll und knuddelig!

Wachsen und Gedeihen an der Fleuth: Fünfer erweitern die Baumallee

Um gut wachsen zu können, benötigt ein Baum Nährstoffe, Wasser, Licht, Luft und etwas Pflege. Kinder und Jugendliche brauchen etwas andere „Nährstoffe“ um zu gedeihen, ihren Platz im Leben zu finden, als Heranwachsende erfolgreich zu sein und „stark wie ein Baum“ zu werden. Am Tag der traditionellen Baumpflanzaktion der Realschule an der Fleuth wurde sehr deutlich, dass auch die Schule ein Ort des Wachsens ist.

Unter tatkräftiger Mithilfe des stellvertretenden Bürgermeisters Rolf Pennings und den Augen der Presse pflanzten Ina und Leandro aus der 5a mit Janine und Ben aus der 5b einen Spitzahorn für die Fünftklässler des Schuljahres 2018/19. Nicole Cimander, die 2. Konrektorin der Realschule, hatte die diesjährige Aktion organisiert und freute sich, Georg Brey vom Grünflächenamt der Stadt mit seinen Mitarbeitern begrüßen zu dürfen.

Neben der Symbolkraft, die ein wachsender Baum hat, verfolgte Volker Streck, der als voriger 2. Konrektor die Aktion ins Leben rief, auch ganz konkrete Ziele: Über die Baumpatenschaft sollen die SchülerInnen lernen, Verantwortung zu übernehmen, eine ehrenamtliche Aufgabe kennenlernen und die Natur mit ihrer Vielfalt als schützenswerten Lebensraum erfahren, um den man sich kümmern muss. Wie verletzlich die Natur ist, haben die SchülerInnen bereits im Unterricht der ersten Schulwochen erfahren und erarbeitet.

Seit dem Jahr 2004 wird die Baumallee auf dem Gelände an der Fleuth durch die jungen Fünftklässler um einen neuen Baum erweitert. Sie übernehmen für ihre Schulzeit die Patenschaft über den Baum, pflegen ihn und beobachten ihn beim Wachsen. Und so wie „ihr“ Baum wächst und gedeiht, entwickeln sie sich auch selbst zu eigenständigen, verantwortungsbewussten Persönlichkeiten, die schließlich mit ihrem Schulabschluss in den Händen den Schritt ins Leben wagen. Die so entstandene Baumallee reicht inzwischen fast vollständig vom Schulgebäude bis an die Fleuth – und die ersten Bäume haben schon eine stattliche Größe erreicht.

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(FF)

Sankt Martin, Sankt Martin…

Auch in diesem Jahr nahm die Realschule An der Fleuth traditionell wieder mit Schülern aus (fast) allen Jahrgängen am Martinsumzug teil. Angeführt von der riesigen, farbenfroh gestalteten Schul-Laterne bahnten sich viele gut gelaunte und lauthals mitsingende Fünftklässler mit ihren selbst gebastelten Laternen den Weg zum Mühlenturm. Ihnen folgten Schülerinnen und Schüler der sechsten und siebten Klassen, die den Umzug ebenfalls nicht verpassen wollten. Die „Großen“ aus den Klassen 9 und 10 unterstützten dabei „in tragender Rolle“ an der Schul-Fackel.

Die vielen Zuschauer, die dekorierten Straßenzüge und der lange Zug boten eine Kulisse, die die „Neulinge“ beim Gelderner Martinszug zum Staunen brachte. SchülerInnen, Eltern und die begleitenden LehrerInnen waren beeindruckt von der Atmosphäre und dem schönen Gemeinschaftserlebnis, das durch das Feuerwerk noch abgerundet wurde. Vom Regen, der mittlerweile eingesetzt hatte, ließ sich niemand wirklich stören. Schließlich traten Groß und Klein mit Erinnerungen an einen schönen, gelungenen Martinsabend den Heimweg an.

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Aus dem Tagebuch eines Fünftklässlers… (Teil 3)

„An zwei Tagen haben wir unsere St. Martinslaterne gebastelt. Wir haben Häuser nach Ideen von einem Künstler James Rizzi auf das Fackelpapier gezeichnet. Er hat Häuser mit Gesichtern gemalt. Einige haben sich auch selbst Häuser ausgedacht. Am 11.11.2018 zieht der St. Martin durch Geldern und ich hoffe, dass viele mitziehen. Wir sind mit unseren Fackeln dabei.“

Japjot, 5b

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„Inzwischen haben wir auch schon unsere ersten Arbeiten geschrieben und sie sind gut ausgefallen. Alle haben sich gefreut.“

Jonas, 5b

 

„In den Pausen spielen wir Jungen fast immer Fußball. Wir haben einen Fußballplatz mit 4 kleinen Toren und einen Platz mit 2 großen Toren. Auf den großen Platz dürfen wir aber nur zu bestimmten Zeiten. In unserer Klasse sind viele Fußballer, die auch in einem Verein spielen.“

Justin, 5b

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„Wir Mädchen laufen zusammen über den Schulhof, der richtig groß ist, und reden miteinander. Manchmal spielen wir auch zusammen, z.B. „Runterschmeißen“. Dabei stehen wir auf den Steinen und eine von uns wird zum Fänger bestimmt. Der Fänger muss versuchen die anderen von den Steinen zu schubsen. Wer es schafft, selbst oben zu bleiben oder den Fänger so aus dem Gleichgewicht bringt, dass er selbst von den Steinen runtermuss, wird der nächste Fänger.“

Nikola, 5b

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Ausgezeichnete Martinslaternen!

Mit viel Fleiß und Eifer haben unsere Fünftklässler – unterstützt von den KunstlehrerInnen – auch in diesem Jahr wieder Laternen für den Gelderner Martinszug gebastelt. Die kreativsten Fackeln nahmen am Laternenwettbewerb der Sparkasse teil. Und die Mühe hat sich gelohnt: Die Klasse 5a hat mit ihren Kunstwerken den dritten Platz in der Kategorie „weiterführende Schulen“ gewonnen und freut sich über ein Preisgeld von 30 Euro, das der Klassenkasse zugute kommt.

Aus dem Tagebuch eines Fünftklässlers… (Teil 2)

„In meinen ersten Schulwochen habe ich viele neue Kinder kennengelernt und mit einigen Freundschaften geschlossen. Die meisten Lehrer waren neu für mich, aber einige kannte ich, weil mein Bruder auch an der Schule ist. Da ich einige Kinder schon von meiner Grundschule kannte, war ich von Anfang an nicht alleine. Es war zwar ein bisschen schwer, mich an eine andere Schule, andere Kinder, andere Lehrer, ein anderes und neues Gebäude zu gewöhnen, aber nach einiger Zeit habe ich es geschafft. Mittlerweile habe ich mich an die Schule und Lehrer gewöhnt.“

Lukas, 5a

„Meine ersten Tage an der Realschule waren sehr schön und ich bin froh, dass ich so tolle Lehrerinnen und Lehrer habe. Ich freue mich über den neuen Stundenplan, die neuen Unterrichtsfächer und die gute Klassengemeinschaft. Meine Hausaufgaben mache ich sehr gerne. Ich habe mich an die neuen Räume gewöhnt. Zuerst hatte ich Sorgen, dass ich gute Noten bekomme, aber ich bin zufrieden. Ich bin froh, dass meine Freunde von der St. Adelheid Grundschule auch an der Realschule sind.“

Mahnaz, 5a

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