Update: Aktion „Frühjahrsputz“ zahlte sich aus!

Im April hatten sich die beiden fünften Klassen an der Aktion „Frühjahrsputz im Kreis Kleve“ beteiligt und im Egmondpark nahe der Schule gründlich aufgeräumt – ein Gewinn für die Umwelt und das Umweltbewusstsein der SchülerInnen. Jetzt zahlte sich die Aktion auch im wahrsten Wortsinn für die Fünfer aus: Gertrud Kannenberg von der Kreis Kleve Abfallwirtschaft GmbH war gekommen, um mit den Kindern über ihre Eindrücke und Erfahrungen ins Gespräch zu kommen – und um jeder Klasse ein Preisgeld von 75 Euro für die Klassenkasse zu überreichen! Da strahlte nicht nur der saubere Egmondpark…

An der diesjährigen Aktion haben im Kreis Kleve nach Auskunft von Frau Kannenberg mehr als 1.600 Menschen teilgenommen. Dabei wurden etwa 75 Kubikmeter Müll gesammelt. Das entspricht ganzen 350 gefüllten Badewannen.

(F. Feggeler)

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„Knut und die Wut“ – ein Theaterstück zum Nachdenken

Heute war das „Theater Traumbaum“ zu Gast an der Realschule An der Fleuth – es wurde ein amüsanter und kurzweiliger, im Effekt aber auch denkwürdiger Tag für die Fünftklässler.

„Der Stromboli ist ein gewaltiger Vulkan, der immer wieder ausbricht. Und genauso geht es Knut: es grummelt in ihm, er sieht rot, sein Kopf ist schlagartig leer und dann kommt der Ausbruch. Der Wutausbruch! Knut spuckt zwar keine Lava, aber er beschimpft, kratzt und haut… Das gibt natürlich Ärger und Probleme, vor allem in der Schule. Also kommt Knut nicht drum herum, er muss seine Wut in den Griff bekommen. Deshalb geht er mit seiner Mutter auf große Wutexpedition: wo kommt die Wut her, was stellt sie mit mir an und vor allem, was kann ich machen, damit sie nicht immer wieder im Gesicht meiner Mitschüler landet.“

(von: http://www.kinder-theater-traumbaum.de/stromboli.html#theaterschule)

Kaum reißt „Knut“ am Morgen halbstark-lässig die Schultür auf, begegnet er diesem „Kevin“, der ihn auch schon erwartet – beide kennen sich (zu) gut, und schnell wird aus Beschimpfungen eine Rempelei, und die Rempelei entwickelt sich zur handfesten Schlägerei – und der Brief der Schulleitung an die Eltern lässt nicht lange auf sich warten…

Praktisch alle Fünftklässler kannten aus ihrem Schulalltag einen „Knut“ oder „Kevin“ – und waren daher gleich von der ersten Minute an interessiert und oft genug belustigt dabei. (wobei ausdrücklich erwähnt wurde, dass diese Namen beliebig gewählt wurden und gegen jeden anderen Namen austauschbar sind!) Das Thema „Wohin mit meiner Wut?“ wurde im Verlauf des etwa einstündigen Stückes aber nicht nur humorvoll, sondern durchaus mit ernstem Hintergrund beleuchtet und von den Darstellern direkt und eindrücklich erprobt. Tenor des Stückes: Wut hat jeder einmal, aber sie darf eben nicht durch Gewalt abgebaut werden – es gibt viel kreativere und verträglichere Wege, das zu tun.

Nach einer abschließenden Fragerunde mit den Darstellern wurde das Gesehene noch in den einzelnen Klassen besprochen und nachbereitet, wobei interessante Ideen für die weitere Behandlung im Unterricht gesammelt wurden: Warum nicht mal einen „Wut-Rap“ im Fach Musik komponieren? Oder soll vielleicht eine „Wut-Ecke“ im Klassenraum eingerichtet werden, die Hinweise mit gewaltfreien Lösungswegen enthält? Das Gesehene klang jedenfalls in so manchem Kopf noch länger nach – eine tolle Basis für den weiteren Umgang mit dem Thema.

Birgit Iserloh und Ralf Lambrecht überzeugten mit einer engagierten schauspielerischen Glanzleistung, die dafür sorgte, dass ab der ersten Minute „der Funke“ zwischen Darstellern und Publikum übersprang – besonders faszinierend war für die SchülerInnen auch das Bühnenbild mit dem „magischen“ Küchenschrank, der so manche Überraschung bereit hielt. Bevor Iserloh und Lambrecht das Stück eigenhändig produzierten, hatten sie sich in zahlreichen Gesprächen mit SchülerInnen der Klassenstufen 1 bis 5 in das Thema „Wut“ eingefühlt – nicht zuletzt deswegen dürfte es so authentisch und fesselnd geraten sein.

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Einen Tag hinaus in die Welt

…ging es am 8. März 2019 für alle Fünftklässler der Realschule An der Fleuth. Als „Lohn“ für ein halbes Jahr harte Arbeit und die überwiegend guten Zeugnisse stand ein Ausflug ins Kino auf dem Programm. Vom Gelderner Bahnhof ging es mit dem Zug nach Krefeld und von dort zu Fuß ins nebenan gelegene Kino. Beim „Lego Movie 2“ im eigens reservierten Kinosaal hatten alle SchülerInnen viel Spaß. Dabei wurden auch klassenübergreifende Bekanntschaften ausgeweitet. Zufrieden über den gelungenen Tag ging es anschließend mit dem Zug zurück nach Geldern und ins Wochenende. Ganz „nebenbei“ absolvierten einige dabei ihre erste Zugfahrt und manche sogar ihren ersten Kinobesuch.

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Fünfer geben der Realschule Traumnoten

Zeugnistag einmal anders: Pünktlich zu den Halbjahreszeugnissen, die von den Fünfern mit großer Spannung erwartet wurden, drehten die Klassenlehrer der Jahrgangsstufe 5 den Spieß einmal um: So waren die Fünfer eingeladen, ihrer neuen Schule ein Zeugnis auszustellen und Schulnoten zu verteilen. Heraus kam ein traumhaftes Zeugnis für die Realschule!

Die SchülerInnen machten es sich bei der Vergabe nicht leicht; obwohl jeder einzelne aufgefordert war, eigenständig für sich Noten zu verteilen, hatten manche doch ein starkes Bedürfnis, ihre Notengebung zu erläutern und zu diskutieren. Die Fünfer grübelten angestrengt, und viele verspürten erstmals, dass es manchmal sehr schwierig sein kann, gerechte und „richtige“ Noten zu geben. So wurden die Noten vielfach um die Tendenzen „+“ und „-“ ergänzt.

In der Gesamtbetrachtung ergab sich ein Traumzeugnis für die Realschule. Im einzelnen ergaben sich aus den 53 Schülerzeugnissen folgende Notendurchschnitte:

Schulgebäude

1,61

Schulhof

1,96

Klassenraum

2,02

MitschülerInnen

2,18

Klassengemeinschaft

2,96

Stundenplan

2,04

LehrerInnen

1,45

Schulregeln

1,76

Unterricht

2,10

Zeugnisdurchschnitt

2,01

Neben den örtlichen Gegebenheiten und räumlichen Rahmenbedingungen wissen die Fünftklässler also auch die Abläufe und Regeln der Realschule zu schätzen. Unterricht und LehrerInnen werden ebenso geschätzt wie der Stundenplan.  Die Noten für MitschülerInnen zeugen von einem respektvollen Umgang und die Klassengemeinschaften beginnen sich nach und nach zu formen. Die 53 Fünftklässler stellen der Schule also ein astreines Zweier-Zeugnis aus – ein Resultat, das man sich kaum besser wünschen kann.

Übrigens nahmen auch die Fünfer selbst anschließend überwiegend gute Zeugnisse mit nach Hause – ein gelungener Start für alle Beteiligten also!

Ausgezeichnete Martinslaternen!

Mit viel Fleiß und Eifer haben unsere Fünftklässler – unterstützt von den KunstlehrerInnen – auch in diesem Jahr wieder Laternen für den Gelderner Martinszug gebastelt. Die kreativsten Fackeln nahmen am Laternenwettbewerb der Sparkasse teil. Und die Mühe hat sich gelohnt: Die Klasse 5a hat mit ihren Kunstwerken den dritten Platz in der Kategorie „weiterführende Schulen“ gewonnen und freut sich über ein Preisgeld von 30 Euro, das der Klassenkasse zugute kommt.

Briefe per „Luftpost“: Die Ballonaktion an der Fleuth

In Zeiten von Twitter, WhatsApp und anderen Messenger-Diensten erscheinen Briefe vielen Jugendlichen heutzutage als „altertümlich“. Und doch gibt es Briefe auch noch im elektronischen Zeitalter: traditionell handgeschrieben, am PC getippt und ausgedruckt oder als Email zum Beispiel. An der Fleuth wird die Unterrichtsreihe zum Thema „Briefe“ traditionell mit der Ballonaktion der fünften Klassen abgeschlossen – einem Wettfliegen der Klassenballons.

„Briefe“ sind für unsere Neuankömmlinge das erste Thema im Deutschunterricht der fünften Klassen. Wie ist ein Brief aufgebaut? Welche Anrede wähle ich? Wo kommt nochmal das Datum hin? Mit diesen und vielen anderen Fragen und Aufgaben rund um das Briefeschreiben befassten sich die Fünfer in den vergangenen Wochen. Den Abschluss der Unterrichtsreihe feierten die SchülerInnen, indem jede Klasse einen Brief „per Luftpost“ – befestigt an einem Heliumballon – verschickte.

Nicole Cimander, die 2. Konrektorin, gab das Startsignal und unter dem Jubel der Fünftklässler stiegen ein roter und ein gelber Ballon in den sonnigen, blau-weißen Himmel an der Fleuth. Damit begann auch das Hoffen und Fiebern: Werden die Ballons gefunden? Und welcher Ballon fliegt weiter? Immerhin wurde für die Gewinnerklasse ein Preis ausgelobt.

Ob diese Art des Briefversands zuverlässiger ist als eine elektronische Nachricht – darüber darf gestritten werden. In jedem Falle aber ist es spannender, ob, wann und von wo eine Antwort kommt. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Sollten Sie also eine gelbe oder rote Ballonhülle mit einem laminierten Brief einer unserer Fünfer-Klassen finden, schreiben Sie bitte zurück, wann und wo Sie den Brief gefunden haben. Sie werden unsere Klassen sehr glücklich machen!!

Fünfer sehen die Welt „mit anderen Augen“

Kurz vor den Herbstferien gab es für die 5a eine Politikstunde der ganz besonderen Art. Wer sich schon immer einmal wünschte, die Welt mit anderen Augen sehen zu können, kam ganz auf seine Kosten – „Simulationsbrillen“ sei Dank!

Die „Simubrillen“ simulieren verschiedene Arten von Sehbehinderungen. Wer sie aufsetzt, kann selbst erleben, wie Menschen mit grauem Star, extremer Fehlsichtigkeit oder stark eingeschränktem Gesichtsfeld ihre Umwelt wahrnehmen. Die Brillen im Gepäck hatte Katrin Heuel, die als Sonderpädagogin einen Schüler mit Sehbehinderung in der Klasse begleitet. Sie stellte die – jetzt vorübergehend alle „sehbehinderten“ – Schüler der Klasse vor ganz alltägliche Aufgaben aus dem Unterrichtsgeschehen. Schreibe einen Satz von der Tafel ab, löse die Mathematikaufgabe von Seite XY aus deinem Buch. Und plötzlich wurden tägliche Handgriffe und Übungen zu einer riesengroßen Herausforderung!

Im zweiten Teil der Stunde sprachen die Schüler dann zunächst über ihre Erfahrungen und Eindrücke. Anschließend wurde das Thema „Verschiedenheit“ erweitert und alle hatten Gelegenheit, in vertrauter Atmosphäre über persönliche Schwierigkeiten im Unterrichtsalltag zu sprechen – darüber, was sie in bestimmten Situationen „verschieden“ macht und wie die Klassengemeinschaft damit umgehen kann. Viele trauten sich, offen zu reden – und die Mitschüler hörten einfach mal zu. Das beeindruckte auch Katrin Heuel: „Ich war total begeistert, wie respektvoll die Schüler die Gesprächsrunde gemacht haben und wie toll sie miteinander umgehen.“ Und so werden viele Fünfer die Welt jetzt mit etwas anderen Augen sehen – ganz ohne „Simubrille“!