5b auf den Spuren des Honigs

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Haus- und Nutztiere“ haben die Schülerinnen und Schüler der 5b einen Imker in Alpen besucht. Dabei konnten sie Einblicke in das Leben der Bienen im Bienenstock erhalten, Honig probieren und vieles über den Imkerberuf erfahren.

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Echt kuh-l: Fünfer entdecken „die Welt des Bauernhofs“

Auf den diesjährigen Projekttagen entdeckten die Fünftklässler „die Welt des Bauernhofs“. Gleichzeitig tankten sie aber auch eine gute Portion Medienkompetenz. Und der Spaß kam ebenfalls nicht zu kurz.

Expertengruppen

An einem Vorbereitungstag stiegen die Fünftklässler thematisch ins Thema ein beziehungsweise sie reaktivierten Vorwissen, das im Biologie- oder Sachkundeunterricht der Grundschule bereits vermittelt worden war. Daraus erwuchsen innerhalb der Klassen kleine Expertengruppen, die Fragen zu ihrem Oberthema entwickelten und festhielten. Das verbindende Ziel: Erstelle einen Beitrag für eine gedruckte „Hofzeitung“ oder veröffentliche einen Beitrag im Internet auf einer elektronischen Pinnwand zum Thema.

Die Recherchen

Mit vielen Fragen, großem Interesse und Digitalkameras machten sich die jungen Forscher an den Folgetagen auf den Weg zu zwei verschiedenen Höfen – dem Biolandhof Frohnenbruch in Kamp-Lintfort und dem schulnah gelegenen Hof der Familie Torhalla. Hier standen praktisches Erleben, „Erfühlen“ und „Erriechen“ (z.B. von Silage) im Vordergrund. Viele SchülerInnen hatten noch nie ein Huhn aus nächster Nähe betrachtet oder gar berührt. Ganz mutige trauten sich schließlich sogar, ein Tier auf den Arm zu nehmen. Nebenbei wurden nicht nur die vorbereiteten, sondern auch viele spontane Fragen beantwortet.

Die Aufbereitung

Im zweiten Arbeitsschritt kamen die Forscher bzw. Redakteure in der Schule zusammen, um ihre gesammelten Erkenntnisse medial aufzubereiten. Dabei entstanden aus dem angefertigten Bild- und Filmmaterial sowie den Notizen interessante und kurzweilige Beiträge, welche die stolzen SchülerInnen sich anschließend gegenseitig vorstellten. Wenn Unterricht doch immer so anschaulich und kurzweilig wäre…!

Neugierig geworden? Dann schauen Sie doch mal hier: t1p.de/ied3

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Update: Aktion „Frühjahrsputz“ zahlte sich aus!

Im April hatten sich die beiden fünften Klassen an der Aktion „Frühjahrsputz im Kreis Kleve“ beteiligt und im Egmondpark nahe der Schule gründlich aufgeräumt – ein Gewinn für die Umwelt und das Umweltbewusstsein der SchülerInnen. Jetzt zahlte sich die Aktion auch im wahrsten Wortsinn für die Fünfer aus: Gertrud Kannenberg von der Kreis Kleve Abfallwirtschaft GmbH war gekommen, um mit den Kindern über ihre Eindrücke und Erfahrungen ins Gespräch zu kommen – und um jeder Klasse ein Preisgeld von 75 Euro für die Klassenkasse zu überreichen! Da strahlte nicht nur der saubere Egmondpark…

An der diesjährigen Aktion haben im Kreis Kleve nach Auskunft von Frau Kannenberg mehr als 1.600 Menschen teilgenommen. Dabei wurden etwa 75 Kubikmeter Müll gesammelt. Das entspricht ganzen 350 gefüllten Badewannen.

(F. Feggeler)

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„Knut und die Wut“ – ein Theaterstück zum Nachdenken

Heute war das „Theater Traumbaum“ zu Gast an der Realschule An der Fleuth – es wurde ein amüsanter und kurzweiliger, im Effekt aber auch denkwürdiger Tag für die Fünftklässler.

„Der Stromboli ist ein gewaltiger Vulkan, der immer wieder ausbricht. Und genauso geht es Knut: es grummelt in ihm, er sieht rot, sein Kopf ist schlagartig leer und dann kommt der Ausbruch. Der Wutausbruch! Knut spuckt zwar keine Lava, aber er beschimpft, kratzt und haut… Das gibt natürlich Ärger und Probleme, vor allem in der Schule. Also kommt Knut nicht drum herum, er muss seine Wut in den Griff bekommen. Deshalb geht er mit seiner Mutter auf große Wutexpedition: wo kommt die Wut her, was stellt sie mit mir an und vor allem, was kann ich machen, damit sie nicht immer wieder im Gesicht meiner Mitschüler landet.“

(von: http://www.kinder-theater-traumbaum.de/stromboli.html#theaterschule)

Kaum reißt „Knut“ am Morgen halbstark-lässig die Schultür auf, begegnet er diesem „Kevin“, der ihn auch schon erwartet – beide kennen sich (zu) gut, und schnell wird aus Beschimpfungen eine Rempelei, und die Rempelei entwickelt sich zur handfesten Schlägerei – und der Brief der Schulleitung an die Eltern lässt nicht lange auf sich warten…

Praktisch alle Fünftklässler kannten aus ihrem Schulalltag einen „Knut“ oder „Kevin“ – und waren daher gleich von der ersten Minute an interessiert und oft genug belustigt dabei. (wobei ausdrücklich erwähnt wurde, dass diese Namen beliebig gewählt wurden und gegen jeden anderen Namen austauschbar sind!) Das Thema „Wohin mit meiner Wut?“ wurde im Verlauf des etwa einstündigen Stückes aber nicht nur humorvoll, sondern durchaus mit ernstem Hintergrund beleuchtet und von den Darstellern direkt und eindrücklich erprobt. Tenor des Stückes: Wut hat jeder einmal, aber sie darf eben nicht durch Gewalt abgebaut werden – es gibt viel kreativere und verträglichere Wege, das zu tun.

Nach einer abschließenden Fragerunde mit den Darstellern wurde das Gesehene noch in den einzelnen Klassen besprochen und nachbereitet, wobei interessante Ideen für die weitere Behandlung im Unterricht gesammelt wurden: Warum nicht mal einen „Wut-Rap“ im Fach Musik komponieren? Oder soll vielleicht eine „Wut-Ecke“ im Klassenraum eingerichtet werden, die Hinweise mit gewaltfreien Lösungswegen enthält? Das Gesehene klang jedenfalls in so manchem Kopf noch länger nach – eine tolle Basis für den weiteren Umgang mit dem Thema.

Birgit Iserloh und Ralf Lambrecht überzeugten mit einer engagierten schauspielerischen Glanzleistung, die dafür sorgte, dass ab der ersten Minute „der Funke“ zwischen Darstellern und Publikum übersprang – besonders faszinierend war für die SchülerInnen auch das Bühnenbild mit dem „magischen“ Küchenschrank, der so manche Überraschung bereit hielt. Bevor Iserloh und Lambrecht das Stück eigenhändig produzierten, hatten sie sich in zahlreichen Gesprächen mit SchülerInnen der Klassenstufen 1 bis 5 in das Thema „Wut“ eingefühlt – nicht zuletzt deswegen dürfte es so authentisch und fesselnd geraten sein.

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Der „Frühjahrsputz“ poetisch nachbereitet – ein Müllgedicht

Der Frühjahrsputz im Kreis Kleve beflügelte auch die Kreativität und Phantasie der Fünftklässler. So entstanden bei der unterrichtlichen Nachbereitung der Aktion auch kreative Verse, die schließlich zu einem „Müllgedicht“ zusammengestellt wurden. Hier ist das Ergebnis:

Müllgedicht(Grafiken von pixabay.com)

Fünfer machen „Frühjahrsputz“ rund um die Realschule

Nach dem Motto „Die Blumen kommen, der Müll muss gehen“ beteiligten sich unsere beiden Fünferklassen Anfang April am „Frühjahrsputz im Kreis Kleve“, einer Müllsammelaktion aus den Ortschaften des Kreises Kleve. Mit bunten Handschuhen ausgerüstet suchten und sammelten sie gemeinsam die achtlos weggeworfenen Hinterlassenschaften ihrer Mitmenschen im schulnahen Egmondpark. Viele staunten nicht schlecht über ihre Funde – und zwei Schüler wurden sogar noch zu „Igelrettern“.

Was so alles herumliegt…

… wollten manche SchülerInnen gar nicht glauben. Neben einer Vielzahl von Zigarettenkippen fanden sich auch diverse Verpackungen von Lebensmitteln aus dem Supermarkt, die scheinbar vor Ort verzehrt wurden. „Dabei stehen hier doch Mülleimer!“ entfuhr es einigen spontan.

Auch auf die Schattenseiten von Fast Food oder dem einen oder anderen Imbiss „to go“ wurden Schülerinnen aufmerksam: unglaublich große Mengen an Verpackungsmüll, der sich auch noch ganz in der Nähe des Ententeiches wiederfand und dort wohl einfach weggeworfen worden war.

Und auch „Wertstoffe“, die eigentlich noch zur Wiederverwendung taugen und damit zusätzlich die Umwelt entlasten könnten, zogen die fleißigen SchülerInnen aus den Büschen: Pfandflaschen und Papier (zum Beispiel in Form von Zeitungen). So aber belasteten sie nur die Natur. Obwohl die Grundstimmung der SchülerInnen gut und fröhlich war, verfinsterten sich einige Minen in Anbetracht solcher Funde.

Retter in der Not – und immer wieder Plastiktüten

Zu regelrechten Lebensrettern wurden wohl zwei der Fünftklässler, die in einem Gebüsch einen Igel entdeckten, der sich hoffnungslos in zwei Plastiktüten verfangen hatte. Mit etwas Geduld konnte das verängstigte Tier befreit werden und scheinbar erleichtert wieder seines Weges gehen. Die Plastiktüten wären wohl zu einer tödlichen Falle für das putzige Tier geworden, das im Handumdrehen die Herzen der Umstehenden gewonnen hatte.

Am Ende war die Aktion in mehrerlei Hinsicht ein voller Erfolg: Ganze 5 prall gefüllte Müllsäcke konnten im schulischen Müllcontainer entsorgt werden. Zurück blieben außerdem über 50 Fünftklässler, die noch etwas länger über den täglich anfallenden Müll nachgrübelten – was sich auch in den „Müllgedichten“ widerspiegeln sollte, die bei der Nachbereitung entstanden (eine Kostprobe folgt).

Die Kreis Kleve Abfallwirtschaft GmbH als Ausrichter der Aktion auf Kreisebene unterstützt auch das europaweite Projekt „Let’s clean up Europe“, das es sich zum Ziel gemacht hat, europaweit für Umwelt- und Naturschutz zu sensibilisieren.

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Einen Tag hinaus in die Welt

…ging es am 8. März 2019 für alle Fünftklässler der Realschule An der Fleuth. Als „Lohn“ für ein halbes Jahr harte Arbeit und die überwiegend guten Zeugnisse stand ein Ausflug ins Kino auf dem Programm. Vom Gelderner Bahnhof ging es mit dem Zug nach Krefeld und von dort zu Fuß ins nebenan gelegene Kino. Beim „Lego Movie 2“ im eigens reservierten Kinosaal hatten alle SchülerInnen viel Spaß. Dabei wurden auch klassenübergreifende Bekanntschaften ausgeweitet. Zufrieden über den gelungenen Tag ging es anschließend mit dem Zug zurück nach Geldern und ins Wochenende. Ganz „nebenbei“ absolvierten einige dabei ihre erste Zugfahrt und manche sogar ihren ersten Kinobesuch.

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